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Was ist die Click-Through-Rate?

Die Click-Through-Rate (CTR) oder Klickrate ist eine Größe, welche die Klicks auf ein Werbemittel und die Impressionen des Werbemittels ins Verhältnis setzt. Dabei wird die CTR meist in Prozent angegeben. Mit der Click-Through-Rate steht dem Online Marketer ein wichtiger Key Performance Indikator zur Verfügung.

  • Misst die Effektivität von Werbekampagnen
  • Spielt im Bereich SEO eine wichtige Rolle (SERPs)
  • Bedeutsam für Cost-per-Click Abrechnungen
  • wichtige Größe für das Affiliate Marketing

So wird die Click-Through-Rate berechnet

Da die Click-Through-Rate das Verhältnis zwischen den Klicks auf die Anzeige und der Gesamtzahl der Ad Impressions angibt, und hierbei in der Regel praktikabel mit Prozentwerten gearbeitet wird, ergibt sich die folgende Formel: Gesamtanzahl der Klicks / Gesamtanzahl der Impressionen x 100 = Click-Through-Rate. Um ein konkretes Rechenexempel zu geben: Wird also beispielsweise bei 1000 angezeigten Werbebannern (oder Anzeigen) genau 25 Mal geklickt, dann beträgt die Click-Through-Rate demnach 2,5 %. Im Online Marketing ist mit CTR fast immer das Verhältnis der Klicks zu den vom User erfahrenen Sichtkontakten gemeint. Jedoch bezieht sich die Click-Through-Rate bei der Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung und Bannerwerbung auf recht verschiedene Sachverhalte. In der Suchmaschinenoptimierung spielt für die SEOs die CTR in den entsprechenden SERPs eine ganz besonders wichtige Rolle. Damit lassen sich verlässliche Rückschlüsse ziehen, ob das Snippet für die jeweilige Zielgruppe ansprechend ist oder eher nicht. Das Pferd lässt sich jedoch auch andersherum aufzäumen: Als Gegenteil zur Click-Through-Rate in den SERPs könnte man die sogenannte Return-to-SERP-Rate bezeichnen. Sie gibt prozentual an, wie viele User nach dem Klicken auf das Snippet sowie dem Besuchen der Zielseite erneut zu den Suchresultaten zurückgekehrt sind.

Die Click-Through-Rate als wichtiger Key Performance Indikator

Auch im Affiliate Marketing kommt der Click-Through-Rate eine bedeutsame Rolle zu. Vor allem deshalb, weil sich für die Affiliates einfach die Wahrscheinlichkeit über eine hohe Klickrate steigert, dass die zugehörigen User auch Conversionen durchführen und damit hierbei jeweils eine Provision verdient werden kann. Die Höhe von Click-Through-Rates kann dabei sehr unterschiedlich ausfallen, abhängig vom Medium und auch von der Natur der transportierten Inhalte. Social Media Anzeigen bringen in der Regel höhere CTRs als die klassischen Werbebanner. Die Click-Through-Rate muss stets auch im Zusammenhang mit der Conversion gesehen werden. Deshalb eignet sich die CTR nicht als spezifisches bzw. direktes Ziel von Werbekampagnen. Denn die Erfolge von Kampagnen hängen nicht etwa von hohen Click-Through-Rates ab, sondern ausschlaggebend ist vielmehr die Conversion, die auf diesem Wege erreicht wird. Darum wird im Online Marketing in dieser Hinsicht auch eher der Return on Investment (ROI) ausgewertet. Darüber hinaus können mit der Click-Through-Rate auch die Sätze für Abrechnungen via Cost-per-Click ermittelt werden, weil die CTR die Effizienz von Werbeplatzierungen beschreibt. Im Suchmaschinenmarketing kann die Click-Through-Rate folgendes bedeuten: Das Verhältnis der Häufigkeit des eingeblendeten Werbemittels zu tatsächlich erfolgten Klicks auf die entsprechende Anzeige (Google AdWords). Die CTR lässt sich im Bereich des SEA verbessern, wenn individuelle Anzeigen für unterschiedliche Nutzergruppen (Geschlecht, Alter, sozialer Status etc.) erstellt werden oder wenn statt mit allgemeinen Seiten mit auf bestimmte Themen fokussierten Content gearbeitet wird. Natürlich können zusätzlich hierbei auch verschiedene Anzeigenformate getestet oder auch Retargeting genutzt werden. Will ein Webmaster hingegen die interne CTR seiner Webseite ermitteln, dann kann dies mittels diverser Webanalyse Tools wie z. B. Google Analytics geschehen. Die CTR der SERPs sind unter anderem für den Betreiber einer Seite innerhalb der Google Search Console zu finden. Eine Betrachtung der Click-Through-Rate hilft beim Einschätzen, welche Ads bzw. Keywords schon erfolgreich performen und wo es noch eventuell weiteren Verbesserungsbedarf gibt. Bei AdWords stellt die CTR überdies einen Bestandteil der Berechnung des sogenannten Quality Scores dar.

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