Was ist Cost per Lead? Im Online-Marketing Lexikon | RH-Webdesign
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Was ist Cost-per-Lead?

Mit Cost per Lead (Pay-per-Lead, Kontaktvergütung, abgekürzt CPL) wird ein Abrechnungsmodell im Bereich Online Marketing bezeichnet. Hierbei bezahlen die Werbepartner den Advertisern generierte Leads, also nicht für einen direkten Verkauf, sondern für die reine Kontaktaufnahme von Usern.

  • Vergütet wird hierbei für jeden Lead
  • Wenn noch kein direkter Kauf erwartet wird
  • CPL ist einfach zu berechnen

So funktioniert Cost-per-Lead

Cost-per-Lead wird im Online Marketing überwiegend in den Fällen genutzt, in denen noch nicht mit direkten Käufen von Nutzern im Internet zu rechnen ist, da das entsprechende Produkt oder der Service noch weiter erklärungsbedürftig ist (beispielsweise Lebensversicherung). Lead bedeutet im Marketing so viel wie Kontakt und heißt übersetzt, dass ein potenzieller Käufer zu dem Angebot geführt wird. Dabei kann z.B. ein ausgefülltes Kontaktformular oder auch ein Abonnement eines Newsletters ein Lead sein. Leads liefern sinnvolle Daten zu potenziellen Kunden. Die Cost per Lead sind recht einfach zu berechnen. Es werden nämlich die Ausgaben für die Werbung durch die Anzahl sämtlicher Leads dividiert. Gewinnt man also 100 Leads mit dem Einsatz von 3.000 Euro, dann beträgt der CPL folglich 300 Euro. Cost per Lead ist somit eine sehr wichtige Kennzahl in der Werbeerfolgskontrolle. Sie kann den Erfolg von Marketingaktionen bewerten, und zwar nicht auf der Grundlage der erzielten Umsätze, sondern auf der Basis der Anzahl an Interessenten. Dies können Konsumenten sein, welche den Kontakt für ein Beratungsgespräch zu Finanzdienstleistungen oder z.B. eine KFZ Probefahrt hergestellt haben. Das CPL Modell kann also angewendet werden, wenn der Werbekunde hochwertige Kontakte erzeugen möchte. Es wird ein fester Preis für jeden entsprechenden generierten Lead festgelegt, welchen das Unternehmen dann für einen Kontakt bezahlt. Der Werbepartner sorgt für den erforderlichen Traffic auf Landing Pages. Wird schließlich erfolgreich vermittelt, dann gibt es für „Qualified Leads“ auch eine Vergütung. Der Schwerpunkt der CPL Abrechnungsmethode liegt prinzipiell auf der Kundendatengewinnung. Immer dann, wenn bei der Interaktion kein direkter Verkauf zu erwarten ist, bietet sich die Cost-per-Lead Methode an - vor allem bei beratungsintensiven Produkten.

Die Vorteile der Cost-per-Lead Methode

Die Kenngröße Cost-per-Lead ist für die Bewerbung hochwertiger Produkte sehr gut geeignet, da sie bereits eine Qualitätskomponente aufweist. CPL ist außerdem sehr fälschungssicher. Anders als bei Bezahlungen nach Klicks (z. B. Pay-per-Click) wird nicht zum Klickbetrug animiert, weil jeweils die Namen und die E-Mails von Interessenten hinzugefügt werden müssen. Somit ist die Kennzahl CPL wirklich eindeutig, was wirklich echte Kontakte anbetrifft. Die CPL Methode ermöglicht außerdem eine gute Vergleichbarkeit. Als absoluter Wert ergibt sie den langfristigen Vergleich von Aktionen verschiedener Jahre. Auf diese Weise kann die Statistik über den Werbeerfolg fortgeschrieben und im Vergleich mit weiteren Werbeformen bewertet werden. CPL ist ferner eine plattformunabhängige Kennzahl. Costs-per-Lead Zahlen von Marketingaktionen im Web liegen in der Regel um ein Vielfaches niedriger als die eines gewöhnlichen stationären Ladengeschäftes. Diese Kennzahl kann also überdies plattformunabhängig als wichtige Vergleichskennzahl genutzt werden. Die CPL kann mit entsprechenden Tracking Methoden auch im Rahmen des Affiliate Marketing eingesetzt werden. Im Zuge eigener Auswertungen können die Marketing Teams von Unternehmen mit Hilfe von Cost per Lead bestimmen, wie kostspielig der Werbeaufwand ist. Der Einsatz von Cost per Lead besitzt den Vorteil, dass die Werbemaßnahmen besser skalierbar werden. Wie viel Werbung für das Generieren einzelner Leads nötig ist, bleibt nicht dem Auftraggeber überlassen, sondern den Advertisern oder Publishern, welche sich mit der Höhe der Cost -per-Lead einverstanden erklärt haben. Nachteile gibt es hierbei natürlich auch. Es stellt sich nämlich recht oft die Frage, ob die Qualität von gewonnenen Interessenten auch die Ausgaben rechtfertigen. Deshalb sollte man beim Cost per Lead auch stets betrachten, wie viele Interessenten dann wirklich einen Vertragsabschluss tätigen.