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Was ist ein QR Code?

Beim QR Code handelt es sich um einen zweidimensionalen Code, sozusagen eine Weiterentwicklung des Strichcodes. QR steht hierbei für Quick Response - die Informationen können aus der Quelle von jedermann mit Smartphone und App schnell ausgelesen werden.

  • Komplexe Infos sind verkürzt in quadratischer Form dargestellt
  • Auf Flyern, Aushängen, Verpackungen, Visitenkarten etc. zu sehen
  • Code ist sehr robust und funktioniert trotz eventueller Beschädigungen

Die Anwendungsbereiche des QR Code

Ob auf Plakatwänden, Fahrscheinen oder Flyern: Immer häufiger begegnet man den schwarz-weißen Quadraten mit den scheinbar kryptischen Mustern. Die Erfindung gibt es eigentlich schon seit den 90er Jahren, doch erst mit dem Aufkommen der Smartphones wurde der QR Code zu einer Anwendung für jedermann. Mittlerweile kann man sie nicht nur mit den entsprechenden Apps schnell und problemlos auslesen, sondern sogar selbst welche im Internet mit Generatoren erstellen. Die enthaltenen Informationen bleiben zunächst scheinbar für den Leser verborgen, führen aber nach einem kurzen Scan zu Webseiten, Texten, Video- und Audiodateien, Auskünften, Bildern, Gewinnspielen und vielen anderen mehr oder weniger nützlichen Zielen. Im Gegensatz zu einem Strichcode steht beim QR Code wegen seines zweidimensionalen Aufbaus viel mehr Speicher für Informationen zur Verfügung: Bis zu 4.000 Zeichen können auf binärer Grundlage enthalten sein, was ungefähr einer DIN A4-Seite mit Text entspricht. Die erforderlichen Programme zum Auslesen sind fast immer kostenfrei erhältlich und können direkt auf dem mobilen Endgerät installiert werden. Über das entsprechende Icon ruft man die App auf und scannt mit der integrierten Kamera den Code. Die entschlüsselte Information führt daraufhin beispielsweise zu einer Webseite, die nach eventueller Rückfrage anschließend auch geöffnet wird. QR Codes erweisen sich als erstaunlich robust, selbst nach gewissen Beschädigungen können sie in der Regel immer noch vollständig entschlüsselt werden. Der QR Code kann auf dem Handy keinen Schaden anrichten. Jedoch kann man dem QR Code zunächst nicht ansehen, zu welchem Ziel dieser führt. Damit besteht zumindest theoretisch die Gefahr, dass der Code zu einem problematischen oder gar bösartigen Ziel führt. Man schützt sich vor allem davor, indem man nur QR Codes scannt, welche von vertrauenswürdigen Quellen stammen.

QR Code leistet in der Praxis gute Dienste

Ursprünglich wurde der Code für die Prozessoptimierung in der Automobilindustrie entwickelt. Heute ist der QR Code, vor allem durch das verbreitete Nutzen von Smartphones, schließlich auch im Marketing angekommen. Der Code erfreut sich einer immer weiter wachsenden Beliebtheit, weil diese Technologie wegen ihrer praktischen Verfügbarkeit für jedermann eine offene und unkomplizierte Quelle ist. Große Vorteile des QR Codes gegenüber den Strichcodes sind das höhere Datenvolumen und die große Fehlertoleranz. Zum Beispiel kann der Code für Lehrende gute Dienste leisten, die auf einem Skript zahlreiche weiterführende Links aufführen möchten. Man muss nicht mehr umständlich URLs abtippen, sondern hier bietet sich der Einsatz von QR Codes an, die man mit wenigen Klicks selbst erstellen kann. Dafür gibt es im Internet diverse Anbieter, die kostenfrei zur Verfügung stehen. Bei der Erstellung sollte man jedoch darauf achten, dass sich z. B. Linkinformationen nicht so schnell ändern, denn sonst sind sie für den Nutzer wertlos. In dem scheinbaren kleinen Chaos des QR-Quadrats steckt ein ausgeklügeltes System: Eine Reihe von Elementen stellt sicher, dass alle Informationen stets korrekt ausgelesen werden können. Mittlerweile gibt es zig verschiedene QR Code Versionen, für Marketingzwecke greift man in der Praxis auf sieben Versionen zurück. Eine Randzone hilft der entschlüsselnden App, den Code von seiner Umgebung zu unterscheiden. Das Datenfeld enthält ferner Dopplungen (Redundanzen), so dass bis zu etwa 30 Prozent der Code Struktur unleserlich sein kann, ohne die Lesbarkeit zu beeinflussen.

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